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FUFIS #188: Tatort: Rettung so nah - So gut ist der neue Fall wirklich

 
 

Der neueste Tatort-Krimi nimmt euch mit nach Dresden ans Elbufer. Dort will ein Rettungssanitäter ein Leben retten und wird selbst zum Mord-Opfer. Damit ist er ein Fall für die Kommissarinnen Leonie Winkler und Karin Gorniak. Bilder aus dem neuen krimi haben wir unter diesem Text für euch.

Philipp Münscher hat den neusten Tatort schon gesehen. Wer ermordet denn einen Sani der zur Rettung kommt? Kann der wirklich so mies behandelt haben?

Gute Frage. Sicher ist jedenfalls, dass Tarek nicht im Affekt getötet worden ist, sondern die Tat war geplant. Er ist offensichtlich in eine Falle gelockt worden. Er wurde außer Gefecht gesetzt und mit Kabelbindern am Lenkrad fixiert. Er ist wohl erstickt. Das Opfer heißt Tarek Al-Wazir. Er lebt seit drei Jahren in Dresden und stammt aus Syrien. Seine Kollegin, die hat noch Sofortmaßnahme versucht, war aber nichts wahrzumachen.

Hatte das was mit seiner Arbeit zu tun oder steckt vielleicht eine private Angelegenheit dahinter? Die Kommissarinnen Winkler und Gorny AG machen sich an die Arbeit und sie befragen erst einmal die Mitarbeiter der Rettungswache.

Haben die denn eine Idee, was ihrem Sani-Kollegen da passiert sein könnte und warum?

Ja, alle können nur sagen, dass Tarek ein guter Kollege und sehr beliebt war. Sie erzählen aber auch, wie frustrierend ihr Job oft ist und wie häufig sie beleidigt und bedroht werden bei ihrer Arbeit. Die Ermittlerinnen befragen aber auch die Frau des Toten und die ist überzeugt, dass eben doch nicht alles so Friede, Freude, Eierkuchen ist zwischen den Kollegen auf der Rettungswache.

"Er war immer sehr ernst, wenn er von der Arbeit nach Hause gekommen ist. Der hat sehr schlecht geschlafen und ich glaube, er hatte Angst vor jemandem."

Und dann gibt es noch einen zweiten Anschlag auf einen Rettungswagen von derselben Wache.

Okay, das klingt dann allerdings schon so, als ob da jemand generell mit Sanis ein Problem hat...

Ja, die Polizei hat immer noch keinen Schimmer, warum. Winkler und Gorniak sind jetzt jedenfalls in höchster Alarmbereitschaft. Und bei den Sanitätern steigt die Angst vor weiteren Angriffen. Deshalb fährt jetzt erst einmal in jedem Rettungswagen ein Polizist mit. Dann finden die Ermittler heraus, dass dieser Anschlag wohl Greta Blaschke gegolten hat. Und das ist genau die Kollegin, die mit Tarek unterwegs war, als der ermordet wurde. Und Greta fühlt sich verfolgt.

"Es kann sein, dass ich mir das alles nur einbilde. Was? Naja, dass hier jemand in der Wohnung war, hier im Wohnzimmer, da waren Sachen anders. Ich hatte auch ein paar Mal auf der Straße das Gefühl, dass da jemand war. Bilde ich mir das alles ein? Es kann sein, dass ich einfach nur paranoid bin."

Ja, eine gute Idee, mal einen Tatort rund um Rettungssanitäter und ihr Umfeld zu machen, finde ich. Denn tatsächlich müssen diese Menschen ja viel aushalten, werden immer öfter beleidigt, bespuckt, angegriffen und behindert bei ihrer Arbeit. Die Geschichte, die der Tatort dann allerdings daraus macht, die überzeugt mich nicht wirklich. Und das finde ich besonders schade, weil der letzte Fall aus Dresden ja wirklich großartig war. Das war dieser gruselige Tatort um das Mädchen mit den Wachträumen. Da ist dieser neue Fall jetzt leider deutlich schwächer.

Aber man muss auch fairerweise dazusagen inzwischen haben wir ja alles, was es gibt, bei Netflix und Konsorten durchgeguckt. Insofern ist es wenigstens ein frischer Krimi, der da kommt. "Rettung so nah" heißt er, der neue Tatort am Sonntag im Ersten und ab dann natürlich auch jederzeit für euch in der ARD-Mediathek.

 

 
 
FUFIS #188: Tatort: Rettung so nah - So gut ist der neue Fall wirklich - Bild 1 von 26 MDR/MadeFor/Daniela Incoronato

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Autor: Jochen Becker | Gesprächswert: 87%